Montag, April 10, 2006

Fasten = Leben ohne Nahrung



Das Umschalten von Essen auf Fasten geschieht von selbst. Die Programme laufen automatisch ab. Die richtige Umschaltung von Energieprogramm I auf Energieprogramm II wird vorbereitet durch:

...das Wissen um die im Menschen vorprogrammierte Fähigkeit zum Fasten
...durch das Vertrauen in die Ungefährlichkeit dieses natürlichen Vorganges
...und natürlich durch den freiwilligen Entschluß zum Fasten.

Der Vorgang wird normalerweise eingeleitet durch eine gründliche Darmentleerung. Sie ist das Signal zum Umschalten und dem Auftakt des Fastens.

Das endgültige "Ja" zum Fasten kommt in den ersten Tagen mit dem für den Erstfaster überraschenden Ergebnis, daß er keinen Hunger hat, sich wohl fühlt und leistungsbereit ist. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich das wachsende Vertrauen auf die automatische Selbststeuerung des Körpers. Aus der Erfahrung, daß Leben ohne Nahrung möglich ist, gewinnt der Fastende die innere Sicherheit, die von Nichtkennern des Fastens immer wieder bewundert wird.

Hunger heißt als Singal des Körpers: "Ich warte auf Nahrung. Ich habe mich vorbereitet Nahrung aufzunehmen und habe bereits Speichel und Verdauungssäfte produziert. Mein persönliches "Energieprogramm" ist auf "normal" eingestellt. Fehlt jetzt die Nahrung wird diese Erwartung des Geistes enttäuscht. Diese Enttäuschung äußert sich in einem unangenehmen Zustand der Unausgeglichenheit, dem quälenden Gefühl des Hungers. Es bestimmt immer mehr unser Denken. Wir spüren die "Entzugserscheinungen" die sich bei jedem Menschen anders äußern.

Warum Fastende keinen körperlichen Hunger verspüren, ist jetzt zu verstehen. Er ist auf sein "Energieprogramm II" geschaltet. Er hat keinen Hunger weil ihn seine innere Energiequelle voll versorgt. Solange seine Nahrungsdepots vorhalten, kann er fasten. Alle Organe des Gesunden Fastenden arbeiten wie immer.

Aus diesem Grunde ist auch gut zu verstehen, weshalb es schwierig ist Mahlzeiten einfach auszulassen, oder die Kost auf 1000 Kalorien zu mindern. Der Körper bekommt zu wenig Nahrung und hungert. Der Körper ist noch auf seinem "Energieprogramm I" und verlangt die sonst übliche, "normale Kost" die er sonst auch gewöhnt ist.

Jeder Mensch trägt die Fähigkeit zum Fasten in sich. Man muß sie lediglich neu erfahren und auch üben. Wer Fasten geübt hat kann seinen Körper und sein Verlangen schneller umschalten, als derjenige der im Fasten ungeübt ist.
Der Verzicht auf eine Mahlzeit ist für den Geübten kein Problem mehr. Ihm gelingt sogar etwas von dem jeder Übergewichtige nur träumen kann....der Körper pendelt sich auf eine "Mittelstellung" zwischen seinem Energieprogramm I und dem Energieprogramm II ein.

Das ist deutlich besser als Essen zu reduzieren und zu hungern, was langfristig sehr frustrierend ist.

Fasten heißt nicht hungern - und wer hungert der fastet nicht.

Was ist Fasten?

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Fasten ist eine naturgegebene Form des menschlichen Lebens
Fasten ist Leben aus Körpereigenen Nahrungsdepots
Fasten bedeutet, daß der Organismus durch inner Ernährung und Eigensteuerung aus sich selbst heraus leben kann.
Fasten ist eine Verhaltensweise von selbständigen Menschen, die sich frei entscheiden können, daß sie dies tun wollen
Fasten betrifft den ganzen Menschen, also seine Seele, den Geist und jede Körperzelle
Fasten ist die beste Gelegenheit in Form zu bleiben und falls notwendig, seine Lebensweise zu ändern.

Was Fasten nicht ist:


Fasten ist nicht hungern
Fasten hat nichts mit Entbehrung und Mangel zu tun
Fasten heißt nicht...weniger essen
Fasten muß nichts mit Religion zu tun haben

Wo fastet man am besten

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Sie können überall dort fasten wo es für Sie am gemütlichsten ist. Überall dort wo es für Sie ein "Wohlfühlklima" gibt, wo es warm ist und wo Sie sich geborgen fühlen.

Zu Hause, in einer Ferienwohnung, in der Gartenhütte oder wo auch immer Sie dieses "Wohlfühlklima" vorfinden. Überall dort wo Sie Ruhe haben und auch in Ruhe gelassen werden, ohne jeden Termindruck.

Nur wenn Sie zu Hause fasten, sollten Sie sich darüber klar sein, daß dort überall Gefahren auf Sie lauern in Form alter Ess- und Trinkgewohnheiten. Am besten Sie verschenken vorher Ihre gelagerten Süßigkeiten und schließen die Colas in den Keller.