Montag, April 10, 2006

Fasten für Jeden



Es sind die Pole zwischen den sich menschliches Leben abspielt:

Wachen und Schlafen, Spannung oder Streß und Entspannung und natürlich Essen oder Nichtessen. Wobei wir tagsüber essen und Nachts naturgemäß fasten. Es gehört so selbstverständlich zu unserem Lebensrhythmus, daß schon niemand mehr einen Gedanken daran verschwendet.

Wer am später Abend noch ein Essen zu sich nimmt, hat am nächsten Morgen keinen Hunger und braucht kein Frühstück...normalerweise. Etwa 10 bis 12 Stunden am Tag braucht der Mensch für Wachsein, Arbeit, Nahrungsaufnahme, den Kontakt zur Außenwelt, für Aktion und Reaktion. Etwa 10 bis 12 Stunden in der Nacht braucht der Körper für den Stoffwechsel, das heißt für den Abbau, Umbau und Aufbau von notwendigen Körpersubstanzen. Was er dafür an Energie benötigt, holt er sich aus seinen Depots.

In der Nacht ist der Körper still und schläft. Geborgenheit, Ruhe und Wärme helfen dem Körper allein durch sich selbst zu leben.

Fasten und die Leistungen
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Sie wissen vielleicht aus eigenen Erfahrungen, daß Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Denkvermögen nicht unbedingt vom Essen abhängen. Eher im Gegenteil, wie der Volksmund schon richtig sagt: "ein voller Magen studiert nicht gerne". Der Nüchterne denkt besser und schneller.
Kein Läufer, kein Tennisspieler oder Stabhochspringer kann Spitzenleistungen erbringen wenn er vorher gegessen hat.
Hier wird dann für jeden deutlich, daß man Kraft nicht unmittelbar aus seiner Nahrung zieht.
Der Mensch verfügt über Reserven, die er sich in Form von Nahrungsdepots angelegt hat, die schneller und rationeller abrufbar sind als die Kraft die erst noch nach zeit- und energieraubender Verdauungsarbeit aus der Nahrung gewonnen werden muß.

Stellen Sie sich einmal selbst nachfolgende Fragen:

Wann habe ich zuletzt etwas gegessen?
Habe ich viel, wenig oder nichts gegessen?
Wann bin ich besonders aktionsfähig, bzw. leistungsfähig?
Habe ich Stimulanzien wie Zigaretten, Alkohol, Cola, schwarzen Tee oder Kaffee gebraucht?
Wovon ist meine Bestform abhängig?

Fasten und Krankheit
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Wenn jemand krank ist, benötigt auch er Ruhe, Geborgenheit und Wärme und auch in der Nacht möchten die Kranken dann am liebsten alleine sein.
Ein Kind das Fieber hat, lehnt die Nahrung ab und verlangt nach frischen Säften. Der kranke Hund verkriecht sich in seiner Hundehütte und frißt tagelang nichts.
Lebewesen die krank werden oder es sind, tun instinktiv das Richtige: sie fasten.

Indem der Körper fastet, spart er sich die Verdauungsarbeit, die 30% seines gesamten Ernergieaufwandes beansprucht und nutzt die freigewordene Energie für die Heilarbeit, Instinktives Fasten im Fieber oder bei manch anderen Krankheiten stellen eine ganz großartige Selbsthilfe der Natur dar.

Es hat ein starke Zerstörungskraft für in den Körper eingedrungene Bakterien
Die Ausbreitung und das Wachstum von Viren werden gehemmt
Die Abwehrkräfte des Blutes und der Zellen werden erhöht
Ausscheidungen von Gift- und Krankheitsstoffen werden gesteigert