Dienstag, August 22, 2006

Wer nicht gut schlafen kann....

Schlafbeschwerden kann vielseitige Ursache haben...etwas Mißbehagen, durch Bauchbeschwerden und Unruhe. Man kann sich schnell helfen wenn man folgendes beachtet:
Ein voller Bauch "denkt" nicht nur ungern, er schläft auch nicht gut. Sogar beim Fasten kann es zu Völlegefühlen durch Gase und Mißbehagen durch Verkrampfungen geben, vor allem in der Nachfastenzeit. Hier hilft am besten eine Prießnitz-Leibauflage:
ein Leinenhandtuch zu einem Drittel in kaltes Wasser tauchen, auswringen und so zusammenlegen, daß es eine nasse und zwei trockene Schichten gibt. Die naßkalte Seite kommt auf den Leib, ein zusammengeschlagenes trockenes Frottiertuch wird darübergelegt. Der Bund der Schlafanzugshose hält alles zusammen. In kurzer Zeit wird die Auflage wohlig warm.
Wer sich schlaflos hin- und herwälzt, wen die Unruhe aus dem Bett treibt, der wasche sich von oben bis unten kalt ab - mit dem Waschlappen, nicht duschen - und lege sich unabgetrocknet wieder ins Bett. Sie werden überrascht sein, wie gut dieses einfache Hausmittel wirkt.

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie im Fasten häufig kalte Füße oder Hände haben. Ihr "innerer Ofen" kann zwar sowohl aus Nahrung wie aus Fettdepots gleichviel Wärme produzieren, aber er stellt sich beim Fasten auf "Sparschaltung" ein. Es ist so, daß Ihr Körper mit den Körperreserven auf Sparflamme geht. Halten Sie daher Ihre Kleidung luftig, aber warm. Bevorzugen Sie wärmende und saugfähige Stoffe wie Baumwolle, Batist und Wolle. Tragen Sie keine Kunstfasern...und denken Sie daran...."Bewegung schafft Wärme".

Fasten - was kann man sich zumuten?

Wieviel ein Fastender zu leisten vermag hängt nicht so sehr vom Fasten ab, sondern vielmehr von seiner Leistungsfähigkeit die er auch sonst besitzt. Steht ihm seine volle innere Energieversorgung zur Verfügung über die er auch sonst im Alltag verfügt, dann kann er alles tun was er auch sonst tun könnte.
Es gibt jedoch was den Krafteinsatz angelangt kleine Unterschiede auf die man achten sollte: alles was einen schnellen Krafteinsatz erfordert, wie zum Beispiel eine Treppe hinauflaufen oder Fussball spielen, kann dem Fastenden Probleme bereiten, während er bei Dauerleistungen wie zum Beispiel Wandern, Radfahren oder Rudern deutlich weniger Probleme hat.
Wichtig ist nur, daß der Fastende täglich einmal an seine Leistungsgrenze herangekommen ist. So ist garantiert, daß die vorhandene Leistungsfähigkeit auch im Fasten voll erhalten bleibt. Ein Konditionstraining mit dem Ziel einer Leistungsverbesserung ist beim Fasten genauso möglich wie zu jeder anderen Zeit und gehorcht den gleichen Gesetzen.
Ein österreichischer Philosoph hat einmal behauptet, er habe die besten Dinge während seiner Fastenzeit geschrieben. Die Kreativität kommt beim Fasten besonders zum Tragen und diejenigen die es einmal ausprobiert haben, werden dies bestätigen können.

Freitag, August 18, 2006

Die Entschlackung über die Haut

Allerhand Ekeldüfte lassen erahnen, was da alles über die Haut zusammen mit dem Schweiss in die Wäsche abwandert. Die Wäsche nimmt diese Ausdünstungen auf, wenn sie saugfähig ist; also meiden Sie nach Möglichkeit Kunstfasern.
Waschen, Duschen und Baden werden dem Faster ein Bedürfnis sein - vor der Sauna oder dem Schwimmen sind sie hygienische Notwendigkeit.
Die Haut des Fastenden wird etwas trocken, deshalb sollten Sie Ihre Haut nach dem Duschen oder Baden mit pflanzlichen Ölen etwas einreiben und pflegen. Benutzen Sie niemals Cremes, Schminke oder Farbpuder, denn diese Mittel verstopfen die Poren und hindern die Haut daran daß sie atmen kann oder ausscheiden. Freuen Sie sich darauf wie zart und glatt Ihre Haut nach dem Fasten sein wird.

Donnerstag, August 17, 2006

Fasten und die Entschlackung

Während des Fastens öffnen sich alle Schleusen des Körpers, denn mit der Darmentleerung am ersten Fastentag ist es noch nicht zu Ende. Der fastende Körper entledigt sich seiner Stoffwechselreste und seiner seit Jahren angehäuften Stoffwechselschlacken durch sämtliche Öffnungen und Poren die ihm zu Verfügung stehen.

Der Darm:
Er ist zur Aufnahme von Nahrung bestimmt und zur Ausscheidung von Schlacken. Jetzt beim Fasten ist er nur Ausscheidungsorgan und braucht zur Reinigung jeden zweiten Tag eine Spülung: den Einlauf.

So macht man den Einlauf selbst:
Klistierbehälter- oder beutel im Badezimmer mit körperwarmen Wasser füllen (1Liter), Probelauf ins Klo oder Waschbecken, bis keine Luftblasen mehr im Schlauch sind. Schlauch abklemmen, knicken oder, falls vorhanden, Hähnchen schließen. Das Darmrohr am Ende etwas einfetten.
Den gefüllten Einlaufbehälter an die Türklinke hängen. Lagern Sie sich mit Knien und Ellbogen auf den Boden und führen Sie das eingefettete Darmrohr so tief wie möglich in den After ein - pressen Sie ein wenig dagegen.
Während Sie das Wasser langsam einlaufen lassen, unverkrampft knien, Bauchdecke locker lassen, ruhig atmen. In zwei bis fünf Minuten treibt Sie ein heftiges Drängen aufs Klo; 2- bis 3 Mal "schießen" Wasser und Darminhalt befreiend heraus.
Mit einem Klistiergummiball kann man sich notfalls auch helfen. Sie müssen ihn nur 3- bis 4 Mal füllen und im Enddarm entleeren, zuletzt sehr gut ausspülen.
Der Einlauf mag antiquiert erscheinen - er ist aber nach wie vor die schonendste und ergiebigste Darmpflege überhaupt. Er trägt wesentlich zum Wohlbefinden des Fastens bei und hilft rasch bei Hungergefühlen, bei Kopf- und Gliederschmerzen. Es lohnt sich also. Er bleibt eines der wichtigsten Hausmittel für die ganze Familie bei Fieber und allen anderen Unpäßlichkeiten.

Sollte 1 Glas Sauerkrautsaft, Molke oder Buttermilch (1/8Liter) am Morgen zur Darmentleerung führen, dann kann dies genügen.

Ist es Ihnen nicht möglich einen Einlauf zu machen, dann trinken Sie morgens Bittersalz (2 Teelöffel auf 1 Glas warmes Wasser) oder "F.X.-Passage-Salz" (3-5 Teelöffel auf 1 Glas Wasser). Am besten man findet selbst heraus, was am besten zu einem passt und was am besten hilft.
Sie sollten allerdings bedenken, daß die meisten Handelsüblichen Abführmittel, so auch die Salze, die ruhige Darmarbeit ganz erheblich stören können. Ein Einlauf ist das schonendste Mittel. Solange Sie fasten scheidet Ihr Körper Giftstoffe aus...auch noch nach zwanzig Tagen.

Ausscheidung durch den Urin:
Der Urin ist zeitweise recht dunkel und riecht penetrant. Trinken Sie dann mehr Wasser, als der Durst verlangt. Wasser ist das ideale Mittel, um Nieren und Harnwege durchzuspülen. Sie scheiden einmal viel und einmal wenig Urin aus, aber das ist ganz normal. Am Gewicht erkennt man, daß der Körper phasenweise staut und entwässert - da darf man sich dann nicht ärgern, wenn das Gewicht gleich bleibt...auch das ist normal.
Nehmen Sie nie Entwässerungstabletten! Sie stören den sinnvoll regulierten Wasserhaushalt empfindlich und helfen nur zum Schein für 1- bis 2 Tage. Ihr Körper selbst reguliert den Wasserhaushalt sinnvoll...dafür ist er geschaffen. Mit Chemie eingreifen sollte man beim Fasten bleiben lassen...denn die Giftstoffe wollen Sie ja gerade loswerden!

Mittwoch, August 16, 2006

Den Kreislauf anregen...beim Fasten

Bei Menschen die fasten funktionieren die Muskeln und der Kreislauf zwar normal, aber nicht ganz so schnell wie sonst. Wer am Morgen beim Aufstehen "Schwindel" oder "Schwarzwerden vor den Augen" verhindern will, sollte nicht unbedingt unvermittelt aus dem Bett springen.

Machen Sie es wie die Katzen...räkeln Sie sich, strecken Sie sich und gähnen Sie die Müdigkeit aus sich heraus wenn Ihnen danach ist. Erst auf den Bettrand setzen, dann aufstehen und mit kaltem Wasser waschen. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft und durch die Nase atmen.

Wasserreize helfen ebenfalls. Wie es der Kneipp gelehrt hatte:

...den ganzen Körper von oben bis unten kalt abwaschen, danach unabgetrocknet - rasch wieder ins Bett.
Oder einfach nur kalt duschen und dann wieder ins Bett.
Oder auch nach einer heissen Dusche, Arm- und Gesichtsguß mit kaltem Wasser - bei den Fingerspitzen beginnend bis zum Ellenbogen und dann mehrere Hände voll mit Wasser ins Gesicht.
Sie können aber auch im Winter draussen im Schnee laufen und danach für etwa 10 Minuten wieder ins Bett zurück...einfach das prickelnde "Warmwerden" genießen. Fühlen "daß man lebt", fühlen "daß es Ihnen gut geht".

Fünf Minuten Morgengymnastik:

Keine übertriebenen Sachen...sondern einfach nur die müden Glieder durch Bewegung aufwecken und alle Muskeln dehnen. Die starre Wirbelsäule lockern, lahmen Kreislauf ankurbeln und vielleicht einfach etwas Musik im Hintergrund laufen lassen. Beginnen Sie Ihren Tag einfach mit guter Laune...nur so zum Spaß.

Mittwoch, Juni 07, 2006

Der erste Fastentag

Der erste Fastentag...oder was man zu sich nehmen darf:

Am Morgen:
Kräutertee (2 Tassen), Kamille, Rosmarin, Melisse oder Malve oder anderen Kräutertee den Sie mögen. Zum Süssen eventuell ein halber Teelöffel Honig.

Zwischendurch am Tag viel Wasser, bzw. Mineralwasser trinken. Sie können das Wasser auch ab und zu mit etwas Zitronensaft anreichern.

Zur Mittagszeit 1/4l Teller Gemüsebrühe, nach Möglichkeit selbst zubereitet, oder Gemüsesaft mit etwas Wasser aufgefüllt und verdünnt. Den mit Wasser aufgefüllten Gemüsesaft kann man auch heiß zu sich nehmen.

Nachmittags bis zu 2 Tassen Früchtetee oder Schwarztee mit Zitrone. Falls es etwas süsser sein soll, noch mit einem halben Teelöffel Honig.

Am Abend etwa 1/4l Obstsaft je nach Geschmack mit Mineralwasser verdünnt, oder wie am Mittag eine heiße Gemüsebrühe.

Genießen Sie Ihre Fastentag. Ihre Fastengetränke liefern Ihnen Vitamine, Mineralien, alkalische Stoffe und leicht aufschließbare Kohlenhydrate, die eine Übersäuerung ausgleichen.

Zusätzliches Wasser, bzw. Mineralwasser können und sollen Sie trinken soviel Sie wollen und können. Es ist ein wichtiges Lösungs-und Spülmittel für Ihren entgiftenden Körper.

Falls jemand magenempfindlich ist, der fastet vornehmlich mit Hafer-, Reis- oder Leinsamenschleim. Bei Magenbeschwerden hilft oft schon ein Schluck verdünnter Schleim.

Montag, Juni 05, 2006

Die Fastenwoche

Wenig essen! Dazu reichlich Rohkost oder Obst. Günstig: Dreimal 1 Esslöffel Leinsamen - am besten mit Joghurt oder Apfelmus - dazu essen. Durch diese Quellstoffe werden Schmutz- und Giftstoffe des Darm gebunden.

Ein paar Beispiele von etwas strengeren Formen des Entlastungstages für Menschen mit Übergewicht sollen zeigen, wie man auch später einmal schnell ein paar Pfund verlieren kann und sich von Herzdruck oder von erhöhtem Blutdruck entlasten kann.

Einen Obsttag einlegen: Obst verschiedener Sorten, auch Beerenobst auf 3 Mahlzeiten verteilt. Insgesamt 3Pfund. Gut verkauen beim Essen.

Einen Reistag einlegen: 3x50g Reis, am besten Vollreis, ohne Salz und nur mit Wasser gekocht. Morgens und Abends mit gedünsteten Äpfeln oder Apfelmus, aber immer ohne Zucker. Mittags mit 2 gedünsteten Tomaten, gewürzt mit Kräutern.

Einen Rohkosttag einlegen: Früh Obst, Obstsalat oder Bircher Müsli. Mittags und Abends Rohkost: Blattsalate, Sauerkraut, geraspeltes Wurzelgemüse, angemacht mit einer Sosse aus Öl, Zitrone und Gewürzen.

Verabschieden Sie sich für eine Woche (wenn`s denn geht) von Alkohol und Zigaretten und lassen Sie die Süßigkeiten im Schrank. Schalten Sie innerlich um von essen auf fasten.

Sagen Sie es sich selbst, daß Sie es können.
Schalten Sie ab vom Alltag und nehmen Sie Zeit für sich selbst.
Tun Sie alles, damit Sie sich in Ihrer Fastenwoche wohl fühlen.
Seien Sie neugierig wohin der Reise geht, wenn Sie von der Natur geführt werden.

Freitag, April 14, 2006

Vorbereitung auf die Fastenwoche



Der Einkauf

Sie benötigen für die ersten 7 Tage:

--> 3 Pfund Obst für den Obsttag oder Rohgemüse für den Rohkosttag oder 150g Vollreis für den Reistag.

--> 1/2 Pfund Leinsamen, geschrotet

--> 5-12 Flaschen Mineralwasser/stilles Wasser. Sofern Sie gutes Quell- oder Leitungswasser haben, genügt auch das.

--> 18 Beutel verschiedene Sorten Kräutertees. Besser ist aber der nicht abgepackte Tee, oder frische Teeblätter aus dem Garten, milden Schwarztee oder Ginseng-Tee.

--> 2 grosse Flaschen Obstsaft von Ihren Lieblingssäften

--> Gemüse und Gewürze für die Gemüsebrühe

--> 2 große Flaschen Gemüsesaft

--> 1 Flasche Sauerkrautsaft

--> 5 Zitronen

--> 40g Glaubersalz aus der Apotheke, exakt abgewogen

--> 30g Bittersalz für zwei Personen aus der Apotheke, falls Sie den Einlauf scheuen

--> Einlaufbehälter/-beutel, Schlauch- und Darmrohr (sollte in keinem Haushalt fehlen)

Kaufen Sie erst einen Tag vor dem Fasten ein. Das erhöht die Vorfreude auf den ersten Fastentag und das Einkaufen macht Spaß.

Erledigen Sie alle lästigen Aufgaben vorher und noch ausstehende Verpflichtungen.
Essen und Trinken Sie wie sonst auch und schlagen Sie sich nicht noch vorher den Bauch voll.

Legen Sie sich etwas wärmere Kleidung als normal zurecht
genügend Unterwäsche für einen häufigeren Wechsel als sonst
Sportzeug
Wärmflasche
Einlaufgerät (Irrigator) mit Darmrohr oder Klistiergummiball
Hautöl
Trockenbürste
Leinenhandtuch

Mittwoch, April 12, 2006

Was können wir durch Fasten gewinnen...



-->Fasten als schnellste, angenehmste und ungefährlichste Methode, überflüssige Pfunde loszuwerden.

-->Lernen maßvoll Essen und sinnvoll genießen zu können.

-->Fasten als Hilfe sehen zur Lösung aus Abhängigkeiten wie zum Beispiel von Nikotin, Arzneimitteln oder von Genußmitteln.

-->Entstautes, entspeichertes und entschlacktes Gewebe wird gleichzeitig schmerzfrei und fühlt sich wohlig an.

-->Fasten führt zu schönerer Haut und zur Straffung aller Bindegewebe.

-->Fasten zur Erhaltung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, vor allem für die Wechseljahre der Frau und den Leistungsknick des Mannes um das vierzigste Lebensjahr.

-->Fasten im Hinblick auf das Altern-es kann das biologische Altern nicht verhindern, wohl aber das vorzeitige Altern abzubremsen.

-->Fasten als Frühheilungsverfahren gewinnt zunehmende Bedeutung in einer Zeit, in der es möglich wurde, Risikofaktoren für ernstere Krankheiten labortechnisch rechtzeitig zu erkennen.

-->Fasten als klinisches Heilfasten - die wirkungsvollste und ungefährlichste Behandlungsmöglichkeit bei ernährungsabhängigen Stoffwechselerkrankungen. Der "königliche Heilweg" für viele akute und chronische Krankheiten, was heute jeder Fastenarzt aus seiner Erfahrung bestätigen kann.

Die Formen des Fastens



Wasserfasten

gutes Quell- oder Mineralwasser, 1 1/2l für Normal-, 2-3 Liter für Übergewichtige.

Die Nulldiät

ist ein Wasserfasten mit Zugabe von Vitaminen und Mineralsalz-Tableteen. Sie wird häufig in Krankenhäusern durchgeführt

Teefasten

dreimal am Tag 2 Tassen Kräutertee aus verschiedenen Kräutern - ohne Honig. Zwischendurch auch mal Wasser. Auch das Teefasten bedeutet: Null Kalorien. Es hat gegenüber dem Wasserfasten den Vorteil, daß man warme und basenreiche Getränke zu sich nimmt.

Schleimfasten

für Magen- und Darm-Empfindliche besonders geeignet.

Rohsäftefasten

man trinkt 3-5 mal täglich 1 Glas frischgepreßten Obst- und Gemüsesaft und zwischendurch Wasser. (nach Heun)

Molkefasten


1 Liter Molke, über den Tag verteilt, ergänzt durch Kräutertees und Frischpflanzensäfte. Diät-Kurmolke (Heirler) ist eiweißangereichert - geeignet für Schlanke und für die zweite Hälfte sehr langer Fastenzeiten. Besser zur Entschlackung ist Trink-Molke, weil sie weniger Einweiß und Kalorien enthält.

Buchinger-Fasten

oder Tee-Saft-Fasten - Kräutertees, heiße Gemüsebrühen, Obst- und Gemüsesäfte. In jahrzehntelanger Praxis hat sich das Buchinger-Fasten vorzüglich bewährt. Es ist wohl die geeignetste Form für ein selbständiges Fasten.

Die 5 Grundregeln des Fastens



Regel 1:

Nichts essen - solange Sie fasten - Nur trinken: Obst- oder Gemüsesäfte, Gemüsebrühe, Tee und Wasser...auch dann wenn man keine Durst verspürt. Also sehr viel trinken!

Regel 2:

Alles was nicht gerade lebensnotwendig ist, beim Fasten weglassen. Also keinen Kaffee, Nikotin, Süßigkeiten in jeder Form. Keine Medikamente soweit möglich und auf jeden Fall auf Appetitzügler, Abführmittel und Entwässerungstabletten verzichten.

Regel 3:


Natürlich verhalten und das tun, was dem Körper guttut und wonach er verlangt. Bei Bewegungsfreude soll man wandern, bei Erschöpfung schlafen, Einfach das tun was Spaß macht und die persönlichen Hobbys pflegen.


Regel 4:

Lösen Sie sich vom Alltag. Weg von den Terminkalendern, familiären oder persönlichen Bindungen. Das Telefon wegschließen. Verzicht auf Radio, Fernsehen und Illustrierte. Statt der Reizüberflutung von Außen sich mit seinem Inneren beschäftigen und die Begegnung mit sich selbst herbeiführen. Statt sich der "Steuerung von Außen" der '"Steuerung von Innen" unterwerfen.

Regel 5:

Den Darm regelmäßig entleeren, die Nieren durchspülen, schwitzen, abatmen. Haut und Schleimhäute soweit möglich pflegen.

Montag, April 10, 2006

Fasten = Leben ohne Nahrung



Das Umschalten von Essen auf Fasten geschieht von selbst. Die Programme laufen automatisch ab. Die richtige Umschaltung von Energieprogramm I auf Energieprogramm II wird vorbereitet durch:

...das Wissen um die im Menschen vorprogrammierte Fähigkeit zum Fasten
...durch das Vertrauen in die Ungefährlichkeit dieses natürlichen Vorganges
...und natürlich durch den freiwilligen Entschluß zum Fasten.

Der Vorgang wird normalerweise eingeleitet durch eine gründliche Darmentleerung. Sie ist das Signal zum Umschalten und dem Auftakt des Fastens.

Das endgültige "Ja" zum Fasten kommt in den ersten Tagen mit dem für den Erstfaster überraschenden Ergebnis, daß er keinen Hunger hat, sich wohl fühlt und leistungsbereit ist. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich das wachsende Vertrauen auf die automatische Selbststeuerung des Körpers. Aus der Erfahrung, daß Leben ohne Nahrung möglich ist, gewinnt der Fastende die innere Sicherheit, die von Nichtkennern des Fastens immer wieder bewundert wird.

Hunger heißt als Singal des Körpers: "Ich warte auf Nahrung. Ich habe mich vorbereitet Nahrung aufzunehmen und habe bereits Speichel und Verdauungssäfte produziert. Mein persönliches "Energieprogramm" ist auf "normal" eingestellt. Fehlt jetzt die Nahrung wird diese Erwartung des Geistes enttäuscht. Diese Enttäuschung äußert sich in einem unangenehmen Zustand der Unausgeglichenheit, dem quälenden Gefühl des Hungers. Es bestimmt immer mehr unser Denken. Wir spüren die "Entzugserscheinungen" die sich bei jedem Menschen anders äußern.

Warum Fastende keinen körperlichen Hunger verspüren, ist jetzt zu verstehen. Er ist auf sein "Energieprogramm II" geschaltet. Er hat keinen Hunger weil ihn seine innere Energiequelle voll versorgt. Solange seine Nahrungsdepots vorhalten, kann er fasten. Alle Organe des Gesunden Fastenden arbeiten wie immer.

Aus diesem Grunde ist auch gut zu verstehen, weshalb es schwierig ist Mahlzeiten einfach auszulassen, oder die Kost auf 1000 Kalorien zu mindern. Der Körper bekommt zu wenig Nahrung und hungert. Der Körper ist noch auf seinem "Energieprogramm I" und verlangt die sonst übliche, "normale Kost" die er sonst auch gewöhnt ist.

Jeder Mensch trägt die Fähigkeit zum Fasten in sich. Man muß sie lediglich neu erfahren und auch üben. Wer Fasten geübt hat kann seinen Körper und sein Verlangen schneller umschalten, als derjenige der im Fasten ungeübt ist.
Der Verzicht auf eine Mahlzeit ist für den Geübten kein Problem mehr. Ihm gelingt sogar etwas von dem jeder Übergewichtige nur träumen kann....der Körper pendelt sich auf eine "Mittelstellung" zwischen seinem Energieprogramm I und dem Energieprogramm II ein.

Das ist deutlich besser als Essen zu reduzieren und zu hungern, was langfristig sehr frustrierend ist.

Fasten heißt nicht hungern - und wer hungert der fastet nicht.

Was ist Fasten?

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Fasten ist eine naturgegebene Form des menschlichen Lebens
Fasten ist Leben aus Körpereigenen Nahrungsdepots
Fasten bedeutet, daß der Organismus durch inner Ernährung und Eigensteuerung aus sich selbst heraus leben kann.
Fasten ist eine Verhaltensweise von selbständigen Menschen, die sich frei entscheiden können, daß sie dies tun wollen
Fasten betrifft den ganzen Menschen, also seine Seele, den Geist und jede Körperzelle
Fasten ist die beste Gelegenheit in Form zu bleiben und falls notwendig, seine Lebensweise zu ändern.

Was Fasten nicht ist:


Fasten ist nicht hungern
Fasten hat nichts mit Entbehrung und Mangel zu tun
Fasten heißt nicht...weniger essen
Fasten muß nichts mit Religion zu tun haben

Wo fastet man am besten

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Sie können überall dort fasten wo es für Sie am gemütlichsten ist. Überall dort wo es für Sie ein "Wohlfühlklima" gibt, wo es warm ist und wo Sie sich geborgen fühlen.

Zu Hause, in einer Ferienwohnung, in der Gartenhütte oder wo auch immer Sie dieses "Wohlfühlklima" vorfinden. Überall dort wo Sie Ruhe haben und auch in Ruhe gelassen werden, ohne jeden Termindruck.

Nur wenn Sie zu Hause fasten, sollten Sie sich darüber klar sein, daß dort überall Gefahren auf Sie lauern in Form alter Ess- und Trinkgewohnheiten. Am besten Sie verschenken vorher Ihre gelagerten Süßigkeiten und schließen die Colas in den Keller.

Fasten für Jeden



Es sind die Pole zwischen den sich menschliches Leben abspielt:

Wachen und Schlafen, Spannung oder Streß und Entspannung und natürlich Essen oder Nichtessen. Wobei wir tagsüber essen und Nachts naturgemäß fasten. Es gehört so selbstverständlich zu unserem Lebensrhythmus, daß schon niemand mehr einen Gedanken daran verschwendet.

Wer am später Abend noch ein Essen zu sich nimmt, hat am nächsten Morgen keinen Hunger und braucht kein Frühstück...normalerweise. Etwa 10 bis 12 Stunden am Tag braucht der Mensch für Wachsein, Arbeit, Nahrungsaufnahme, den Kontakt zur Außenwelt, für Aktion und Reaktion. Etwa 10 bis 12 Stunden in der Nacht braucht der Körper für den Stoffwechsel, das heißt für den Abbau, Umbau und Aufbau von notwendigen Körpersubstanzen. Was er dafür an Energie benötigt, holt er sich aus seinen Depots.

In der Nacht ist der Körper still und schläft. Geborgenheit, Ruhe und Wärme helfen dem Körper allein durch sich selbst zu leben.

Fasten und die Leistungen
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Sie wissen vielleicht aus eigenen Erfahrungen, daß Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Denkvermögen nicht unbedingt vom Essen abhängen. Eher im Gegenteil, wie der Volksmund schon richtig sagt: "ein voller Magen studiert nicht gerne". Der Nüchterne denkt besser und schneller.
Kein Läufer, kein Tennisspieler oder Stabhochspringer kann Spitzenleistungen erbringen wenn er vorher gegessen hat.
Hier wird dann für jeden deutlich, daß man Kraft nicht unmittelbar aus seiner Nahrung zieht.
Der Mensch verfügt über Reserven, die er sich in Form von Nahrungsdepots angelegt hat, die schneller und rationeller abrufbar sind als die Kraft die erst noch nach zeit- und energieraubender Verdauungsarbeit aus der Nahrung gewonnen werden muß.

Stellen Sie sich einmal selbst nachfolgende Fragen:

Wann habe ich zuletzt etwas gegessen?
Habe ich viel, wenig oder nichts gegessen?
Wann bin ich besonders aktionsfähig, bzw. leistungsfähig?
Habe ich Stimulanzien wie Zigaretten, Alkohol, Cola, schwarzen Tee oder Kaffee gebraucht?
Wovon ist meine Bestform abhängig?

Fasten und Krankheit
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Wenn jemand krank ist, benötigt auch er Ruhe, Geborgenheit und Wärme und auch in der Nacht möchten die Kranken dann am liebsten alleine sein.
Ein Kind das Fieber hat, lehnt die Nahrung ab und verlangt nach frischen Säften. Der kranke Hund verkriecht sich in seiner Hundehütte und frißt tagelang nichts.
Lebewesen die krank werden oder es sind, tun instinktiv das Richtige: sie fasten.

Indem der Körper fastet, spart er sich die Verdauungsarbeit, die 30% seines gesamten Ernergieaufwandes beansprucht und nutzt die freigewordene Energie für die Heilarbeit, Instinktives Fasten im Fieber oder bei manch anderen Krankheiten stellen eine ganz großartige Selbsthilfe der Natur dar.

Es hat ein starke Zerstörungskraft für in den Körper eingedrungene Bakterien
Die Ausbreitung und das Wachstum von Viren werden gehemmt
Die Abwehrkräfte des Blutes und der Zellen werden erhöht
Ausscheidungen von Gift- und Krankheitsstoffen werden gesteigert